Wenn die Seele Höhenluft bekommt.
Am 30. Juli 2026 hat Urlauberseelsorger Klaus Stahl etwas geschaffen, das weit mehr war als ein gemütliches Beisammensein. Ein Almfrühstück auf der Tröpolacher Alm, das für rund zwanzig Teilnehmer zu einem Moment des Aufatmens, der Gemeinschaft und der Dankbarkeit wurde.

In der freien, luftigen Höhe, ein wenig kühler als das Tal, ein wenig näher am Himmel, durften wir uns stärken. Mit Köstlichkeiten aus der Almküche und der Käseproduktion, mit guter Gesellschaft, mit Weite und mit dem Gefühl, dass der Alltag für eine Weile ganz weit weg ist.

Man konnte die Aussicht genießen, dem Almtreiben zusehen, andere Gäste beobachten, wie auch sie an diesem herrlichen Ort zur Ruhe kamen. Ohne es zu merken, ließen viele ihre Alltagssorgen hinter sich und spürten, wie Entschleunigung sich anfühlt, wenn sie einfach geschieht.
Was dort oben wahrgenommen wurde – Freude, Entspannung, Dankbarkeit, Fröhlichkeit und die Schönheit der Natur, möge nicht oben bleiben.
Es möge uns begleiten, wenn wir wieder im Tal sind.
Es möge lange nachwirken.
Es möge uns bewusst machen, wie reich wir sind:
dass wir keinen Mangel leiden müssen, dass wir in Freiheit leben, dass wir unsere Meinungen ohne Angst vertreten dürfen, dass Respekt und gegenseitige Unterstützung Bedeutung haben, dass Mitgefühl nicht vom Egoismus verdrängt wird.
Solche Momente erinnern uns daran, wie wertvoll es ist, gemeinsam unterwegs zu sein – und wie sehr uns Orte, die „dem Himmel so nah“ sind, innerlich weiten können.
Ein Almfrühstück, das mehr war als ein Frühstück.
Ein Stück Himmel, das weiterwirkt.


Urlaubsseelsorger Klaus Stahl, ebenso wie unser Kurator Karl Wassertheurer, waren erfreut und dankbar über das große Interesse und das gesellige Miteinander.


Auch Kurator Armin Bachmann schließt sich diesem Dank an und hofft – wie wir alle –, dass am kommenden Donnerstag, dem 6. August 2026, ebenso viele Menschen an der geschichtlichen Erkundung und geistlichen Spurensuche im Toleranzbethaus in Watschig teilnehmen, sich inspirieren lassen und miteinander ins Gespräch kommen.

