Evangelische Kirchengemeinde A.B. Hermagor
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Mittwoch, 23 Januar 2019 16:54

Das Wohlstands-Syndrom

Nicht alles, was wir heutzutage können und haben, ist gesund.

HERMAGOR (jost). Im Cafe für Junggebliebene im Missionshaus Hermagor stand am 23.Jänner 2019 ein überaus wertvoller Informations-Vortrag am Programm.
Diakonin Gudrun Steiner konnte die Hermagorer Medizinerin Dr.Katharina Weeber-Sommeregger zum heiklen Themea „Wohlstands-Syndrom begrüssen.

In der Wohlstandsgesellschaft kommen einige Erkrankungen häufig zum Vorschein, die im direkten Zusammenhang mit den guten Lebensbedingungen stehen. Vor allem eine üppige Ernährung, die jederzeit leicht erhältlich ist, und andererseits die geringe Notwendigkeit, sich zu bewegen, führen zu gesundheitlichen Problemen.

Vier sehr häufige Zivilisationskrankheiten, die sich auch gegenseitig beeinflussen, werden unter dem Fachbegriff „Metabolisches Syndrom“ zusammengefasst. Und tatsächlich wird zu dieser Kombination auch Wohlstandssyndrom gesagt. Eine weitere häufig gehörte Bezeichnung ist tödliches Quartett, da die Lebenserwartung erheblich vermindert werden kann. Bei diesem Wohlstandssyndrom handelt es sich um das Zusammentreffen von:

  • Fettleibigkeit (Adipositas, schweres Übergewicht)
  • Bluthochdruck
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) Typ II
  • und schlechten Blutfettwerten.Problematisch ist, dass diese Störungen in der Regel nicht bemerkt werden beziehungsweise ein Übergewicht oft verharmlost wird. Es können aber gravierende Folgen wie z.B. Arteriosklerose mit Herzinfarkt oder Schlaganfall auftreten.
  • Problematisch ist, dass diese Störungen in der Regel nicht bemerkt werden beziehungsweise ein Übergewicht oft verharmlost wird. Es können aber gravierende Folgen wie z. B. Arteriosklerose mit Herzinfarkt oder Schlaganfall auftreten. Durch eine gesunde Lebensweise, bewusste Ernährung und hinreichende körperliche Betätigung können diese Störungen meist verhindert werden

In gemütlicher Atmosphäre bei Kuchen und Kaffee wurden nach dem Vortrag noch angeregte und überaus informative Gespräche gepflegt.

Text und Fotos: Hans Jost

   

 

 

Letzte Änderung am Mittwoch, 23 Januar 2019 17:15